Bürgerfragen an Dr. Thomas Wolf

Im Volkspark

Bürgerfragen an Dr. Thomas Wolf Volkspark Lauenau

Das Vorstellen des gemeinsamen Kandidaten der Fraktionsgemeinschaft DIE GRÜNEN, CDU, WGSR und FDP von Herrn Dr. Thomas Wolf durch die GRÜNEN am Sonntag, dem 08.08., war ein deutlicher Erfolg. Nachdem das Wochenblatt den mittels einer Pressemitteilung angekündigten Termin in der Samstagsausgabe vom 07.08. nicht abgedruckt hat und der Kandidat der SPD-Fraktion, Herr Heiko Monden, seine Zusage zurück gezogen hatte, kamen trotz der Urlaubszeit rund 60 Personen zusammen.

Neutraler Moderator der ungefilterten Fragen war Herr Jörg Jennerjahn vom DLRG. Locker und präzise hat er nach kurzer Begrüßung durch den Fraktionssprecher Karsten Dohmeyer bei strömenden Regen durch die Veranstaltung geleitet. Wir hätten uns gefreut, wenn beide Kandidaten die zur Verfügung gestellte Bühne genutzt hätten. Der Samtgemeindebürgermeister wird direkt vom Bürger und nicht von den Parteien gewählt. Herr Dr. Wolf hat seine Gelegenheit, sich vorzustellen und sich den Fragen der Bürger zu stellen, erfolgreich genutzt.

Karsten Dohmeyer

Hier ein zweiter ausführlicherer Text von Birgit Kramp:

Herr Dr. Wolf stellte sich den Bürger*innen vor, indem er über seinen Werdegang und über seine Motivation berichtete. Er stellte seine Verwaltungserfahrung heraus und sprach auch über seine Ansichten und Einstellungen. Dabei ging er besonders auf die Themenfelder ein, von denen er aus bisherigen Gesprächen erfahren hatte, dass sie die Menschen vor Ort besonders umtreiben. So sprach er den Bereich Wasserknappheit an und zeigte sich zuversichtlich, dass es durch die neuen Brunnen in Zukunft sicher nicht mehr zu einer Situation wie im vergangenen Jahr kommen wird. Nichts desto trotz hält er es für notwendig, die Kommunikation mit den Wasserversorgern zu verbessern. Denn nicht nur neue Brunnen, sondern auch die Vernetzung einzelner Wassernetze könnten in einer Dürre die Lage bei der Wasserversorgung deutlich entspannen.

Zum Thema Schwimmbäder sprach Wolf sich dafür aus, die Verantwortlichkeit auf der Samtgemeinde Ebene zu belassen um die Gemeinden nicht zu überfordern. Besonderes Interesse zeigten die Zuhörer*innen auch für den Bereich Wirtschaft. Wolf sprach darüber, dass hier die räumliche Frage, also wo sich Wirtschaft noch entwickeln soll, eine Rolle spielt. In Lauenau seien die wirtschaftlichen Ansiedlungen weitgehend ausgereift. Hingegen bietet die Stadt Rodenberg noch Entwicklungspotenzial. Aber neue Ansiedlungen seien nur ein Punkt. Auch die Bürokratie müsse verringert werden, damit die Samtgemeinde als interessanter Standort wahrgenommen würde. Wertschätzung gegenüber den ansässigen Unternehmen sei ihm auch ein starkes Anliegen und deshalb plane er, auf die Wirtschaft zugehen zu wollen, im Gespräch zu bleiben und als Verwaltung einfach mal zu fragen, ob man helfen könne.

Nach seiner ca 20 minütiger Vorstellung konnten die Besucher*innen ihre Fragen stellen, wovon sie auch reichlich Gebrauch machten. Es ging um Klimaschutz, Transparenz, Tourismusentwicklung und zum Abschluss stellte Jennerjahn dem Kandidaten noch die Frage, was denn die Arbeitnehmer*innen in der Verwaltung für einen Führungsstil erwarten dürften, wenn Wolf als Chef dort einziehen würde. Wolf antwortete, dass er zielorientiertes, auf Kennzahlen basierendes Arbeiten bevorzugt und in der Verwaltung auch umsetzen würde.

Abschließend bedankte sich Wolf bei den Zuhörer*innen und zeigte sich besonders beeindruckt davon, dass trotz des zwischenzeitlichen Regenschauers so viele Gäste bis zum Ende der Veranstaltung geblieben sein. Das sah er als besondere Wertschätzung an und bedankte sich dafür nochmals ausdrücklich.

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